Wörter jene, welche die Welt noch braucht
Jul 15th, 2007 by rb
Heute: Diagonalität. Nein, ich meinte nicht Digitalität (Google), oder Diatonalität (Apples Rechtschreibkorrektur), wobei Letzteres, obwohl als Verbesserungsvorschlag zur Auswahl stehend, nicht einmal im diesseits bekannten Netz auftaucht.
Ich würde nun gerne jenes äußert nützliche Wort für die Aufnahme in unseren täglichen Sprachgebrauch vorschlagen, und eine Verwendungsmöglichkeit auch an einem konkreten Beispiel aufzeigen.
Diagonalität beschreibt das Maß, in dem sich ein Objekt in einem gegebenen Rahmen diagonal verhält, wie die folgenden beiden Bilder wohl gut erläutern.
Wie zu sehen hat das erste Objekt eine schlechte Diagonalität, da es sich, ohne erkennbaren Verlauf, horizontal über die Betrachtungsebene erstreckt.
Das nun Dargestellte hingegen weist eine recht gute Diagonalität auf, der Verlauf von links unten nach rechts oben ist deutlich sichtbar.
In diesem Zusammenhang möchte ich gerne Christine danken, die mich auf diesen Sachverhalt aufmerksam machte, und mutigerweise und konsequent dem Wort in ihrer Seminararbeit sprachliches Leben einverleibte (oder zumindest daran dachte).